Aktuelles
Berichte und Rückblicke rund um den Rhein-Main-Link und unsere Aktivitäten in Breckenheim.
Hessenschau macht Breckenheims Naturschutzkonflikt sichtbar
Die Hessenschau hat am 05.03.2026 in einem 3:22 Minuten langen Videobeitrag die Kritik an den Ausbauplänen für den Rhein-Main-Link aufgegriffen. Für uns als Naturschutzinitiative ist besonders wichtig, dass der Beitrag die Debatte nicht abstrakt führt, sondern die konkreten Folgen für Landschaft, Wasserhaushalt und geschützte Lebensräume sichtbar macht.
Vorgestellt wird der erste hessische Bauabschnitt der Stromtrasse, der laut Bericht rund 50 Kilometer von Riedstadt bis Eppstein führen soll. Bei der Informationsveranstaltung in Mainz-Kostheim schildern Anwohner, wie konkret die Planung inzwischen bis auf Grundstücksebene reicht und welche Eingriffe durch breite Baustraßen und schwere Baufahrzeuge zu erwarten wären.
Besonders relevant für Breckenheim ist die Aussage, dass der Abzweig zur Konverteranlage in Kriftel nach aktueller Planung durch das Naturschutzgebiet Prügelwiesen führen soll. Genau dort setzen unsere Einwände an: Es geht nicht um irgendeine Freifläche, sondern um ein empfindliches Zusammenspiel aus Quellen, Feuchtbereichen, Waldrand und geschützten Arten.
Im Beitrag werden außerdem unsere Bedenken zu den Wasserquellgebieten an Pfingstbornquelle und Schmalwiesen benannt: Wenn der Kabelgraben die Wasserzufuhr beeinträchtigt, könnten diese sensiblen Bereiche austrocknen. Dass die Hessenschau diesen Punkt ausdrücklich aufgreift, ist für uns zentral, weil gerade das Breckenheimer Wassersystem in den bisherigen Planungen aus unserer Sicht nicht ausreichend geschützt wird. Auch der streng geschützte Feuersalamander wird im Beitrag ausdrücklich erwähnt.
Der BUND fordert im Bericht, den sensiblen Bereich besser zu schützen und eine andere Trassenführung zu prüfen. Damit wird öffentlich bestätigt, was wir seit Wochen deutlich machen: Wir sind nicht gegen die Energiewende und nicht gegen den Rhein-Main-Link an sich, sondern gegen einen Verlauf, der wertvolle Ökosysteme in Breckenheim unnötig gefährdet. Unser Ziel bleibt eine naturverträglichere Alternative, die Quellen, Prügelwiesen, Schmalwiesen und ihre Arten schützt.
Amprion verweist laut Beitrag darauf, dass für eine mögliche Umplanung zunächst weitere eigene Untersuchungen und belastbare Erkenntnisse nötig seien. Gleichzeitig kündigt die Hessenschau an, dass die Planungsunterlagen bereits im Sommer 2026 bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden sollen. Damit bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster, um auf eine bessere Trassenführung für Breckenheim zu dringen.
I would rather see it through the eyes of a child
Kürzlich erreichte uns das Bild eines 8-jährigen Jungen aus Breckenheim, das uns sofort berührt hat. Wir möchten es hier zeigen, weil es auf einfache, aber eindrucksvolle Weise sichtbar macht, worum es uns geht. Der Junge hat mit kindlicher Offenheit festgehalten, was ihn bewegt und damit auch das, was unser Anliegen ausmacht: der Schutz unserer Natur und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Eingriffen, die neue Infrastruktur mit sich bringt.
Das Bild des Jungen zeigt außerdem, wie beeindruckend sicher er für sein Alter große Maschinen zeichnen kann. Seine Begeisterung für Bagger und Baustellen ist unverkennbar, ein Interesse, das viele Kinder teilen. Doch in seiner Zeichnung ist der kunstvoll dargestellte Bagger bewusst durchgestrichen. Damit macht der Junge deutlich, dass es hier nicht um eine normale Baustelle geht, sondern um einen Eingriff, der Bäume am Pfingstborn bzw. in den Schmalwiesen fällen und damit den Lebensraum des streng geschützten Feuersalamanders zerstören würde. Diese kindliche, aber klare Markierung zeigt sehr direkt, was auf dem Spiel steht.
Die entscheidende Frage lautet jedoch: Muss der Rhein-Main-Link wirklich durch Schmalwiesen, Pfingstborn und Prügelwiesen geführt werden, durch ein Gebiet, das zu den ökologisch und hydrogeologisch wertvollsten Flächen unserer Umgebung gehört?
Als NI Breckenheim haben wir Alternativen aufgezeigt, die denselben Zweck erfüllen, aber deutlich weniger Schaden anrichten würden. Besonders deutlich sprechen wir uns für eine Bündelung der Erdkabelsysteme westlich der A3 aus. Diese Variante entspricht nicht nur unseren Vorstellungen eines naturverträglichen Ausbaus, sondern deckt sich auch mit den Grundsätzen, die Amprion selbst veröffentlicht hat: Infrastruktur möglichst zu bündeln, besonders schützenswerte Naturwälder zu meiden und Planungen konsequent im Einklang mit dem Bundesnaturschutzgesetz umzusetzen.
Das Bild des Jungen erinnert uns daran, dass wir Verantwortung tragen: für unsere Landschaft, für die Artenvielfalt und für die Menschen, die nach uns kommen. Kinder sehen oft sehr klar, was auf dem Spiel steht. Wir sollten diesen Blick ernst nehmen.
Ein etwas anderer Sonntag in Breckenheim
Die Aufregung in Breckenheim war groß: Zum einen hatte Amprion die Hoffnungen der NI Breckenheim auf einen naturverträglichen Kompromiss bereits vor der Planfeststellung zunichte gemacht. Zum anderen hatte sich die hessenschau des Hessischen Rundfunks für unseren sonntäglichen Spaziergang angekündigt – und wenn der HR schon mal vorbeischaut, will man ja schließlich nicht unvorbereitet sein.
Und wie so oft war auf die Breckenheimer Verlass: Rund 60 wetterfeste Mitstreiterinnen und Mitstreiter machten sich trotz Regen mit Schirmen bewaffnet am frühen Nachmittag auf den Weg, um den HR gebührend zu empfangen. Sogar ein Plakat mit dem Aufruf zur Petition war zu sehen – Breckenheimer Improvisationstalent eben.
Besonders gefreut hat uns die starke politische Rückendeckung: Kommunalpolitiker aller Breckenheimer Parteien (CDU, SPD, Grüne, FWG) nahmen am Spaziergang teil und setzten damit ein klares Zeichen. Neben Ortsvorsteher Manuel Köhler (CDU) war auch Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger (Grüne) – selbst Breckenheimerin – vor Ort. Alle Besucher ließen sich von Dr. Dietmar Schell, dem Leiter unserer Rhein-Main-Link-Spaziergänge, die Besonderheiten unserer einzigartigen Quellgebiete erläutern.
Und an dieser Stelle möchten wir als NI Breckenheim ein besonderes Lob aussprechen: an all jene wetterfesten Besucherinnen und Besucher, die nicht nur den HR freundlich empfangen haben, sondern auch nach Abreise des Kameramanns mit uns noch durch die Schmalwiesen weitergezogen sind – inklusive der Bürgermeisterin. Die Schmalwiesen mit ihrem Wasserhäuschen von 1926, Heimat der größten Esche Wiesbadens sowie einer Feuersalamander-Population, sind schon allein durch die Probebohrungen der Amprion besonders gefährdet.
Der HR ließ uns an diesem Tag zwar im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen – in der hessenschau fand unser Anliegen leider keine einzige Sekunde Platz. Für Breckenheim bleibt dennoch ein starkes Zeichen des Zusammenhalts. Und wir konnten eindrucksvoll zeigen, wie groß die Unterstützung im Ort ist und wie massiv die geplanten zwei Systeme des Rhein-Main-Links unsere drei sensiblen Gebiete im 90 Grad Winkel bedrohen würden.
Ernüchterung beim Vor-Ort-Termin mit Amprion
Am 20.02.2026 empfing die NI Breckenheim gemeinsam mit Ortsvorsteher Manuel Köhler (CDU) Vertreter der Amprion im Vereinshaus Breckenheim. Auch Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger sowie Vertreter der Wasserbehörde, der Unteren Naturschutzbehörde und des Stadtplanungsamts waren anwesend. Ergänzt wurde die Runde durch die stellvertretende Landesvorsitzende des BUND Hessen, Gabriela Terhorst.
Die Erwartungen der NI Breckenheim waren hoch. Amprion hatte nach dem letzten Treffen angekündigt, die Unterlagen an die Fachkoordination Wasser weiterzugeben, welche die Situation in Breckenheim als „sehr komplex“ beurteilt habe. Umso größer war die Ernüchterung, als die Amprion-Vertreter gleich zu Beginn erklärten, man habe einen „Design Freeze“ erreicht. Die Trasse solle daher exakt so, wie im November 2025 vorgestellt – inklusive aller Kritikpunkte der NI Breckenheim – in das Planfeststellungsverfahren Anfang Oktober 2026 eingebracht werden. Neu vorgestellt wurden lediglich zusätzliche Bohrpunkte.
Geologe Dr. Michael Weidenfeller, der die NI Breckenheim fachlich unterstützt, wies darauf hin, dass die neu vorgestellten Bohrpunkte klar auf eine offene Verlegung ausgelegt seien. Für eine mögliche Tunnelvariante wären jedoch tiefere und anders gesetzte Bohrungen erforderlich, sodass die aktuelle Planung den fachlichen Anforderungen einer Tunnelprüfung nicht gerecht werde. Hydrogeologin Katharina Popp vom HLNUG betonte zudem, dass das Landesamt zwingend in die Erhebung der Bodendaten eingebunden sein müsse und erinnerte Amprion an die entsprechenden Verpflichtungen.
Nachdem die Fachkritik an den Bohrpunkten deutlich geworden war, verwies Amprion dennoch auf einen weiteren möglichen Vorschlag, bei dem die Prügelwiesen untertunnelt und der Abzweig zum Konverter Hofheim weiter nach Norden verlegt würde. Dieser läge jedoch außerhalb des sogenannten Vorzugsraums und müsste daher gegenüber der Bundesnetzagentur besonders begründet werden. Zudem bliebe auch bei diesem Vorschlag der Schutz der Pfingstbornquelle sowie der Schmalwiesen mit dem Alten Wasserwerk und dem empfindlichen Feuersalamander-Habitat vollständig unberücksichtigt.
Bürgermeisterin Hinninger kritisierte das Verfahren deutlich. Sämtliche fachlich berechtigten Einwände würden ignoriert, während Amprion zugleich tiefgreifende Eingriffe in Flora und Fauna verlangt, um überhaupt belastbare Daten zu erhalten. Das Umweltdezernat habe hierzu bereits eine Stellungnahme an Amprion übermittelt. Auch Hinweise von Frau Terhorst (BUND), dass an anderen Abschnitten durchaus noch Änderungen an der Trassenführung durchgesetzt wurden – etwa durch die Hochheimer Winzer – fanden bei Amprion kein Gehör beziehungsweise wurden als nicht adäquater Vergleich abgetan.
Zwischen BUND, Naturschutzbehörde und Amprion kam es anschließend zu einer intensiven Diskussion. Frau Terhorst erinnerte daran, dass erst der BUND verhindert habe, dass genau jetzt – zur Laichzeit der Feuersalamander – im Moorwäldchen Erkundungsbohrungen stattfinden. Die begleitende Biologin des Amprion-Planungsbüros entgegnete, man hätte solche Eingriffe ohnehin nicht zugelassen. Die Leiterin der Naturschutzbehörde erklärte, mehrere Erkenntnisse seien zeitgleich eingetreten – das Einschreiten des BUND, ihre eigene Bewertung sowie die Hinweise der Amprion-Biologin. Zugleich entschuldigte sie sich dafür, dass die Genehmigung zu einem unglücklichen Zeitpunkt erteilt worden sei, da man zuvor lange auf die forstrechtliche Freigabe warten musste. Bei der NI Breckenheim hinterließ dieses Vorgehen dennoch einen wenig überzeugenden Eindruck.
Zum Abschluss erläuterte Amprion, warum die Alternativvorschläge der NI Breckenheim aus dem November nicht umsetzbar seien. Für eine Trassenführung entlang der Autobahn wurden finanzielle Gründe angeführt, für eine Tunnelung durch den Wald technische.
Trotz der ernüchternden Ergebnisse wird die NI Breckenheim weiterhin mit Nachdruck dafür kämpfen, dass die drei äußerst sensiblen Quellgebiete nicht in einem 90-Grad-Winkel gequert werden, damit die ohnehin komplexen Wassersysteme keinen irreparablen Schaden erleiden.
Hessenschau in Breckenheim
Nach einem ernüchternden Vor-Ort-Termin mit der Firma Amprion (ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze) erreichten die NI Breckenheim auch erfreuliche Nachrichten:
Am 22.02.2026 wird die Hessenschau unseren Rhein-Main-Link-Spaziergang um 14 Uhr begleiten. Die damit verbundene Reichweite möchten wir nutzen, um auf unsere Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der geplanten Trasse auf das Breckenheimer Wassersystem aufmerksam zu machen. Ebenso möchten wir auf die Herausforderungen im beschleunigten Verfahren sowie die bislang wenig konstruktiven Gespräche mit Amprion hinweisen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Breckenheimerinnen und Breckenheimer am Spaziergang teilnehmen. Eine starke Beteiligung zeigt dem hr, wie wichtig dieses Thema für die Menschen vor Ort ist.
Weitere Informations-Spaziergänge und BUND-Besuch
Trotz winterlicher Kälte und Fasching kamen auch beim fünften Informationsspaziergang zur geplanten Erdkabeltrasse Rhein-Main-Link wieder Interessierte zusammen. Das anhaltende Engagement und die vielen Gespräche vor Ort zeigen, wie wichtig den Menschen der Schutz des Naturschutzgebiets und der angrenzenden Bebauung ist – und wie groß das Bedürfnis nach Transparenz und Austausch bleibt.
In der Vorwoche besuchte zudem Herr Dr. Werner Neumann vom BUND (Landesvorstand BUND Hessen) unsere sensiblen Gebiete, gemeinsam mit Christine Görig-Hellenschmidt und Carsten Born. Herr Dr. Neumann hatte zuvor erwirkt, dass ein Begehungsverbot für die Firma Amprion ausgesprochen wurde für die Gebiete um die Schmalwiesen. Er sieht in Bohrungen zur jetzigen Zeit einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Daher finden dort momentan keine Probebohrungen wie z.B. im "Jungen Wald" bei Breckenheim statt. Jede Verzögerung hilft uns als NI Breckenheim, um für unser Anliegen und die spezielle Situation in Breckenheim Gehör bei den richtigen Stellen zu finden.
Über den Sachverhalt um die Prügelwiesen berichtete auch der Wiesbadener Kurier am 16.02.2026.
1001 Stimmen: Ein starkes Zeichen aus Breckenheim!
JA zu zukunftssichernder Energie
Nein zum geplanten Trassenverlauf am Naturschutzgebiet
Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer!
👉 Bitte weiterhin teilen – jede zusätzliche Stimme macht uns stärker.
Informationsspaziergang: 31. Januar 2026
Trotz winterlichen Wetters beteiligte sich ein gutes Dutzend interessierter Bürgerinnen und Bürger am nunmehr dritten Informationsspaziergang zur geplanten Erdkabeltrasse Rhein-Main-Link, die durch das Naturschutzgebiet an den Prügelwiesen führen soll. Die Teilnahme unterstreicht das große öffentliche Interesse an dem Vorhaben und an möglichen Alternativen.
Der Rundgang führte entlang der Prügelwiesen, der Schmalwiesen sowie des Pfingstborns. Vor Ort wurden die vorgesehenen Trassenabschnitte in Augenschein genommen und mögliche Auswirkungen der Bauarbeiten diskutiert. Besonders im Fokus standen Eingriffe in wasserführende Bodenschichten sowie potenzielle Folgen für den sensiblen Naturraum und die bestehende Bausubstanz.
Der Spaziergang stand klar unter dem Leitgedanken: Ja zu einem zukunftssichernden Energieausbau – aber nein zur Zerstörung wertvoller Naturschutzflächen und unabsehbaren ökologischen sowie baulichen Risiken.
Der Informationsspaziergang machte deutlich, wie wichtig frühzeitige Information, Transparenz und das gemeinsame Hinschauen sind, um Alternativen zu diskutieren und die Herausforderungen eines solchen Projekts verantwortungsvoll zu bewerten.
Authorin: Alexandra Wachenfeld Schell
Baustraßen am Jungen Wald
Wer dieser Tage in der Gegend um den „Jungen Wald" in Breckenheim spazieren war, wird die Baufahrzeuge bemerkt haben, die dort breite Baustraßen für die Amprion errichten.
Diese Baustraßen dienen vorerst „nur" dazu, die Fahrzeuge für Baugrunduntersuchungen, Grundwassermessungen und Feuchtebestimmungen durchzuführen. Man kann sich also denken, in welchem Maß unsere Natur im Zuge des tatsächlichen Trassenbaus beeinträchtigt wird.
Rhein-Main-Link Spaziergänge im Februar & März
Sonntags um 14 Uhr – 08.02., 15.02. und 22.02.2026 + Highlight am 22.03.2026
© OpenStreetMap-Mitwirkende, Lizenz: Open Database License (ODbL)
Um euch weiterhin mit Informationen zu versorgen, setzen wir die Rhein-Main-Link Spaziergänge im Februar fort. Sie finden dann sonntags um 14 Uhr statt.
Termine im Februar
- 08. Februar 2026 – Sonntag, 14 Uhr
- 15. Februar 2026 – Sonntag, 14 Uhr
- 22. Februar 2026 – Sonntag, 14 Uhr
Besonderes Highlight am 22. März 2026
Am 22. März 2026 starten wir den Spaziergang wie gewohnt am üblichen Treffpunkt (Verlängerung „Auf der Ahl" Richtung Wald bis zur Gabelung folgen) um 14 Uhr. Wir beenden unseren Rhein-Main-Link Spaziergang am Pfingstborn, wo euch heißer Äppler, Kinderpunsch und Kuchen erwarten. Diese werden an Spaziergangs-Teilnehmende ausgegeben, so lange der Vorrat reicht!
Treffpunkt
Verlängerung der Straße „Auf der Ahl" – am Ende der Straße geradeaus weitergehen und dem Betonweg in Richtung Wald bis zur Gabelung folgen.
Informationsspaziergang: 17. Januar 2026
Am 17. Januar 2026 fand der erste Informationsspaziergang zur geplanten Erdkabeltrasse Rhein-Main-Link statt, die durch das Naturschutzgebiet an den Prügelwiesen in Breckenheim führen soll.
Trotz der eisigen Temperaturen kamen Interessierte zum Treffpunkt am Spazierweg an der Ahl – ein starkes Zeichen für das große Engagement und die Verbundenheit mit diesem besonderen Landschaftsraum.
Gemeinsam gingen wir entlang der Prügelwiesen, Schmalwiesen und Pfingstborn und konnten uns vor Ort ein Bild von den zur Diskussion stehenden Abschnitten machen. Der direkte Austausch und der Blick auf die Gegebenheiten machten schnell deutlich, dass die geplanten Bauarbeiten einen erheblichen Einfluss auf die wasserführenden Schichten haben werden.
Der Spaziergang hat gezeigt, wie wichtig Information, Transparenz und gemeinsames Hinschauen sind, um die Herausforderungen und möglichen Folgen eines solchen Projekts frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll zu diskutieren.
Authorin: Alexandra Wachenfeld Schell
Spaziergang entlang der Trasse
Am Samstag um 11 Uhr – den 17., 24. und 31. Januar 2026
© OpenStreetMap-Mitwirkende, Lizenz: Open Database License (ODbL)
Wir, die Naturschutzinitiative Breckenheim (NI Breckenheim), möchten allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich ein Bild vom geplanten Trassenverlauf des Rhein-Main-Links auf Breckenheimer Gemarkung zu machen. Daher bieten wir ab dem 17. Januar 2026 an jedem Samstag um 11 Uhr einen Spaziergang entlang der Trasse an.
Treffpunkt
Der Treffpunkt befindet sich in der Verlängerung der Straße „Auf der Ahl“. Wenn man am Ende der Straße geradeaus weitergeht und dem Betonweg in Richtung Wald folgt, erreicht man den Treffpunkt, an dem unser Mitglied Dietmar Schell alle Interessierten um 11 Uhr begrüßen und gemeinsam mit ihnen den Trassenverlauf ablaufen wird.
Alle, die sich für das Projekt, dessen Ausmaße und unsere Bedenken interessieren, sind herzlich willkommen.